Archiv für Juli 2011

Anleihen und Kredite | 26. Juli, 2011

Die Anleihen werden von den Staaten und Unternehmen ausgegeben und deswegen kommt es zu einer Verschuldung. Im Gegenzug erhalten sie Kredit. Die Anleihen werden für eine bestimmte Laufzeit und zu einem bestimmten Zinssatz ausgestellt. Je länger die Laufzeit ist, desto höher ist das Risiko für den Anleger, aber auch die Zinserhöhung. Je schlechter das Ansehen des Schuldners am Kapitalmarkt ist, desto höher ist das Risiko für den Anleger. Die Anleihen sind meistens an den Börsen handelbar. Die Rendite einer Anleihe hängen den folgenden Faktoren ab: Aktueller Kurs am Markt, Zins, Rückkaufwert und der Restlaufzeit.

Kinder und Geld | 18. Juli, 2011

In der Schweiz und Deutschland haben fast 40% der 18-24-Jährigen Schulden. Die Schulden liegen bei jedem 10. über 2.000 Franken. Was sollten die Eltern dagegen unternehmen? Sie sollen am besten mit den Kindern reden, bevor der erste Lehrlingslohn auf dem Konto liegt. Die kritischsten Lebenssituationen sind die Übergänge von der Schule in die Lehre und von der Lehre ins Berufsleben. Sobald Sie mit der Lehre angefangen haben, haben die Jugendlichen plötzlich viel Geld. Viele von Ihnen können damit leider nicht umgehen, sondern geben ihr Lehrlingslohn mit vollen Händen aus. Die Ansprüche steigen, der Lohn reicht bald nicht mehr aus und was übrig bleibt, sind die Schulden selbst. Deswegen ist es empfehlenswert, wenn die Eltern vor Lehrbeginn mit den Jugendlichen über den Lohn sprechen. Die Jugendlichen haben ein Budget zu erstellen und Vereinbarungen zu treffen, wofür das Geld künftig ausgegeben wird.

Finanzierung der politischen Parteien | 15. Juli, 2011

Fast alle EU-Staaten haben die Finanzierung der politischen Parteien und der Wahlkampagnen gesetzlich geregelt. Alle Stimmbürger sind interessiert daran, woher das Geld der Parteien und Politiker für Wahlkämpfe stammt. In der Schweiz gibt es dazu keine gesetzliche Regelung. Nur die Kantone Tessin und Genf haben entsprechende Regelungen erlassen. Die Parteien müssen im Kanton Tessin alle Spenden über 10.000 Franken melden. Über 5.000 Franken soll eine Meldepflicht für Wahlkandidaten sowie Initiativ- und Referendumskomitees gelten. Im Genf sind die Vorschrifte für die Finanzierung anders. Alle politischen Parteien, Vereine oder Gruppen sollen jährlich Rechnung mit einer Liste ihrer Spender der kantonalen Finanzinspektion vorlegen.

Kredit für Serbien | 12. Juli, 2011

Die Chinesen planen einen Kredit für die Modernisierung des serbischen Wärmekraftwerkes „Kostolac B“.  Sie sind ausserdem an weitere Infrastrukturprojekten in Serbien interessiert. Die chinesische Regierung gewährt Serbien einen Kredit im Wert von 300 Millionen Dollar, wie die serbischen Medien berichten. Es wurden die Finanzmittel  dem serbischen Infrastruktur- nd Energieminister Milutin Mrkonjic bestimmt. Es handelt sich um einen Kredit von 1,3 Milliarden Dollar. Die Summer erfasst unter anderem den Bau des neuen Blocks des Wärmekraftwerkes mit einer Leistung von 350 Megawatt. Die Chinesen haben ausserdem ihr Interesse für die Finanzierung und den Bau der Eisenbahnstrecke am paneuropäischen Korridors X und der Autobahn zwischen Belgrad und Montenegro angekündigt.

China: Kredite | 05. Juli, 2011

Die neueste Nachricht aus Peking lautet, das Chinas lokale Regierung mit bis zu 14,3 Billionen Yuan in der Kredite stehen. Diese Summe entspricht rund 2,2 Billionen Dollar.  Die Verschuldung der Provinz-Regierungen ist 3,5 Billionen Yuan über dem Niveau, wie das schon vergangene Woche ausgewiesen wurde. Die meisten der umfangreichen Kredite, seien von guter Qualität. Das Problem könnte sein, dass die meisten Kredite bereits bis 2013 fällig seien. Peking hat während der Finanzkrise appelliert, dass die umfangreichen Bau- und Infrastrukturprojekte aufzulegen werden sollen, damit das Wachstum stimuliert wird. Zu diesem Zweck gründete die Regierung grosse staatseigene Holding-Gesellschaften, die Kredite in erheblichen Umfang erhielten.

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